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And I'm unique here, I'm the only one. If I wasn't here, there wouldn't be anybody here to talk like this.
They go about their business just like they went about their business in the concentration camps in germany, nobody said anything. Very few.
Ed Grothus, Los Alamos, Black Hole, 2000
Fukushima, 1+ Jahr danach (IV) – Skizze 2 zu einem globalen Vernichtungspotential
Mai 2012 / v4
Fukushima, 1+ Jahr danach (III) – Skizze 1 zu einem globalen Vernichtungspotential
Die Berichterstattung aus/über Japan/Fukushima wirkt gelegentlich wie von bergsteigenden Zwergerln, die Maulwurfshügel erklimmen. Dass in Fukushima mit der Existenz der Menschheit gespielt wird, das vermag der Blick vom Maulwurfshügel wohl nicht zu fassen.
Fukushimas Vernichtungspotential stellt Tschernobyl weit in den Schatten. Wer dieses Potential in Zusammenhang mit Jetstreams, mit der Nahrungskette, mit genschädigender Niedrigstrahlung zu denken vermag, kann sich ein Bild von der Gefahr – vor allem für die nördliche Erdhalbkugel – machen. Hier eine Skizze des real Existierenden in --> deutsch und --> english
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Mai 2012 / v6
Fukushima, 1+ Jahr danach (II) – Badewanne unter freiem Himmel
Stellen Sie sich vor, irgendwo in Europa steht ein etwa 7-stöckiges Gebäude, dem man ansieht, dass es eine kräftige Explosion hinter sich hat. Über zwei Stockwerke erstreckt sich – hoch oben unter freiem Himmel – eine explosionsgeschädigte Badewanne, in der etwa 1500 abgebrannte Brennelemente stecken.
Teile der Dachkonstruktion liegen im Becken, von außen muss Wasser eingespritzt werden, damit die Brennstäbe nicht überhitzen. Der Unterbau der Wanne wird – weil fragil – gestützt.
Würden sie in die Nachbarschaft dieses Gebäudes ziehen? Der japanische Diplomat Akio Matsumura kann Ihnen bei der Entscheidung helfen --> Video (5 min)
Mai 2012 / v1
Fukushima, 1+ Jahr danach (I) – Die Abklingbecken sind das Problem
Alles im Griff - in Fukushima? Nein. Aber gegriffen hat das (bis 2001 noch geheime) „Agreement WHA 12–40“
zwischen der WHO und der IAEA vom Mai 1959. Dieses Abkommen führt dazu, dass die WHO (in Sachen Atomindustrie) nur das veröffentlichen darf, was die Zustimmung der IAEA hat. Der Zweck dieses Maulkorbs liegt auf der Hand: Zensur im Interesse der Atomindustrie.
Alles im Griff - in Fukushima? Nein. Aber gegriffen hat das wachsende Schweigen, die halbherzige Berichterstattung der Mainstream-Medien. Wie sollten sie auch anders können, hängen sie doch am Geldtropf der Werbeeinschaltungen. Und wer sich rauslehnt, der fliegt raus.
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Mai 2012 / v6
DU / Depleted Uranium – von David Rovics
Mein Name ist Mikailo.
Ich möchte gern mit schönem Spielzeug spielen.
Ich bin nur ein Kind, so wie andere kleine Jungen.
Was ist Blutkrebs? Kann mir das jemand erklären?
Ist es so schön wie diese kleine Patronenhülse?
Mein Name ist Hanan.
Im nächsten Jahr werde ich tot sein ...
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April 2012 / v1
Hat der Iran ein Atomwaffenprogramm II ?
Also, liebe Wegen-Günther-Grass-Purzelbaum-Schlager, was ist eigentlich los – jetzt rechnet nicht einmal mehr der israelische Armeechef General Benni Gantz damit, dass der "Iran eine Atomwaffe bauen wird".
Waren Grass und der General im Kaffee ums Eck und haben da das folgende Zeug ausgebrütet? Hat Günther Grass wieder mal Korrektur gelesen?
http://www.haaretz.com/news/diplomacy-defense/idf-chief-to-haaretz-i-do-not-believe-iran-will-decide-to-develop-nuclear-weapons-1.426389
http://orf.at/stories/2117208/2117188/
Wo bleibt denn da unser Springer'sches Grundrecht auf verlässliche Feindbilder?
April 2012 / v3
Hat der Iran ein Atomwaffenprogramm I ?
Günther Grass wird seit Ostern 2012 durch die Mangel gequetscht, nachdem er in seinem – nicht gerade geringe Hysterie und kleine intellektuelle Purzelbäume verursachenden – Gedicht/Text Was gesagt werden muss u.a. das Atomwaffenprogramm des Irans als vermutet beschrieben hatte.
Günther Grass dürfte im Jahr 2007 seine Zeitungen gelesen und das Gelesene nicht vergessen haben. Aus dem, was am 6. Dezember 2007 zur Lage des iranischen „Atomwaffenprogramms“ in der Zeit zu lesen gewesen war, sei hier (nach http://www.zeit.de/2007/50/Iran) zitiert. Es ist das Wieder-Lesen wert.
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April 2012 / v1
Fragen – gestellt vor dem angekündigten Erstschlag
Gibt die bloße Vermutung das Recht auf einen Erstschlag, der ein Volk vernichten kann?
Welches Land besitzt – o h n e jede Kontrolle – ein wachsendes atomares Potenzial?
Wie lautet die "Strafe", wenn auf letzteren Umstand hingewiesen wird?
Welches Land liefert – geschäftsmäßig – ein weiteres U-Boot an Israel?
Dieses U-Boot kann auch das Trägersystem für welche Waffengattung sein?
Darf ein Menschen über eine Wahrheit – aus Gründen der Herkunft – nicht mehr sprechen?
Wer gefährdet den – ohnehin brüchigen – Weltfrieden?
Kann Deutschlands Mitschuld am drohenden Verbrechen mit Ausreden getilgt werden?
Heuchelt der Westen? Und schweigen die Vielen zu einer erkennbaren Gefahr?
Sollten Irans u n d Israels atomare Potentiale nicht gleichermaßen kontrolliert werden?
[Antworten – gegeben vor dem angekündigten Erstschlag]
April 2012 / v1
Atomkraft ist ein Verbrechen an den nachfolgenden Generationen
aus: http://ippnw.blogspot.de/2012/04/atomkraft-ist-ein-verbrechen-den.html, 07.04.2012
1960 gab es die ersten Ostermärsche der Atomwaffengegner in Deutschland, jedes Jahr wurden es mehr. Zusammen mit einigen Freunden habe ich vor genau 50 Jahren, Ostern 1962, einen 25-km-Marsch von meiner Heimatstadt Hanau nach Frankfurt organisiert. Die Ostermarsch-Idee kam aus England, wo seit 1958 die berühmten Aldermaston-Märsche stattfanden, von der Atomwaffenfabrik Aldermaston über 83 km nach London, organisiert von der CND = Campaign for Nuclear Disarmament = Kampagne für nukleare Abrüstung ...
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ATOMKRAFT MACHT KRANK -
Rede von Reinhold Thiel auf der Anti-AKW-Demonstration in Gundremmingen
11. März 2012
aus: http://www.contratom.de/nachrichten/?id=41069, 11.03.2012
Heute ist der 1. Jahrestag der Atomkatastrophe von Fukushima. Ich bin gebeten worden, heute vor Ihnen als politisch denkender Arzt zum Thema ATOMKRAFT MACHT KRANK zu sprechen.
Das ist für mich keine leichte Aufgabe, denn:
Als politisch denkender Mensch muss ich über die Lügen reden, die die Atomindustrie in die Welt setzt. Ich muss reden über die Unwahrheiten und Halbwahrheiten, die von vielen Medien kritiklos und ungeprüft aufgegriffen und an uns weiter gegeben werden. Die Geschichte der Atomindustrie ist eine Geschichte voller Lügen, Unwahrheiten und Halbwahrheiten. Das gilt auch für die Gesundheitsgefahren, die von der Atomkraftnutzung ausgehen ...
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Grenzwerte für Radioaktivität sind “kalkulierter Strahlentod”
aus: http://www.contratom.de/2011/09/20/grenzwerte-fur-radioaktivitat-sind-kalkulierter-strahlentod/#more-3365
20. September 2011
Die Strahlen-Grenzwerte für Lebensmittel in der EU und in Japan sind viel zu hoch angesetzt, sie bieten keinen ausreichenden Gesundheitsschutz. foodwatch und die Organisation Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW) fordern eine drastische Senkung der Grenzwerte. Mit einer Mailingaktion sollen zuständigen Politiker in Bundesregierung und EU-Kommission aufgefordert werden, die Grenzwerte drastisch zu senken.
"Sichere" Grenzwerte für die radioaktive Belastung von Lebensmitteln gibt es nicht. Jede noch so geringe radioaktive Strahlung bedeutet ein gesundheitliches Risiko, weil sie ausreicht, schwere Erkrankungen wie Krebs auszulösen. Damit ist jede Grenzwertfestsetzung eine Entscheidung über die Zahl von Todesfällen, die toleriert wird ...
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Es gibt kein Verbrechen, keinen Kniff, keinen Trick, keinen Schwindel, kein Laster, das nicht von Geheimhaltung lebt. Bringt diese Heimlichkeiten ans Tageslicht, beschreibt sie, macht sie vor aller Augen lächerlich, und früher oder später wird die öffentliche Meinung sie hinwegfegen. Bekanntmachung allein genügt vielleicht nicht; aber es ist das einzige Mittel, ohne das alle anderen versagen.
Joseph Pulitzer
